Ja, wer bin ich denn eigentlich? Darauf weiß ich keine eindeutige Antwort.
Für meine Mutter bin ich die Tochter, für meine Tochter die Mutter. Ich bin die Chefin, aber auch die Mitarbeiterin. Manchmal bin ich stark und manchmal schwach. Einige Dinge weiß ich in anderen nenne ich mich “Analphabet”. Ich habe braune Haare, jedenfalls noch. Einige Erfahrungen haben mich klüger gemacht, anderen stand ich restistent gegenüber. Was gestern war, schert mich heute nicht mehr, es sei denn ich brauche es morgen noch.
Mir wurde ein Name verpaßt, den ich mir nicht selbst aussuchen durfte, mit dem ich aber leben muss. Das ich jetzt noch lebe scheint Zufall und Schicksal, wie lange noch hängt von eben dem selben ab.
Einige meiner “Tags” könnten sein: sozialer Beruf, 1/2 Jahrhundert, Kinderlachen, gendergeprüft, Schreibfließig, wißbegierig, lernfähig, weltoffen, witzig und frech.
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